kDalsa Linea Lite Zeilenkamera
Die Dalsa Linea Zeilenkamera wird in EasySightPro® mittels Einricht-Assistenten parametriert. Dieser übernimmt im Hintergrund die korrekte Konfiguration aller Kamera-Funktionen.
Hinweis: Die Belegung der Ein- und Ausgänge finden sind unter Hardware/Kameras/Dalsa Linea Lite zu finden.
Hinweis: Unbedingt auf die Kompatibilität von der Linea Lite Firmware achten! Gegebenenfalls ist ein Update notwendig.
Einrichten der Kamera
Die Kamera Einstellungen werden automatisch vom Einricht-Assistenten gesetzt und müssen nicht in der Programmverwaltung eingefügt werden. Der Einricht-Assistent wird über die „Live-Bild“ Schaltfäche der jeweiligen Kamera Station gestartet.
Zum Einrichten am Besten die Menü-Reihenfolge befolgen und wie folgt einrichten.
Hinweis: Zum Editieren der Kamerakonfiguration muss der Konfigurationsmodus aktiviert werden.
Best Practise für die Ersteinrichtung
Es wird empfohlen zuerst das Objektiv und den Kameraabstand einzurichten
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Zuerst im Modus "Einzelbild mit Software Trigger" starten
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Etwaige Beleuchtungseingänge konfigurieren
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Belichtungszeit grob einstellen. 0,050 bis 0,095ms sind meistens ein guter Ausgangspunkt
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Bildhöhe auf 50 bis 100 Zeilen limitieren, um ein schnelles Feedback der Fokusierung zu bekommen
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Zeilenkonfiguration auf "Internen Takt" stellen und die Frequenz mit 1000Hz vorgeben
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Einrichtung beenden und mit kontinuierlichem Trigger die Bildwiedergabe starten
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Objektiv und Beleuchtung justieren
Nach mechanischer Einrichtung der Kamera, wird die Detailkonfiguration vorgenommen
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Richtigen Steuerungsmodus wählen
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Gewünschte Zeilenkonfiguration wählen (Drehgeber oder interne Frequenz)
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Falls verwendet, Trigger Eingang in der Statuszeile diagnostizieren
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Falls verwendet, Drehgeber per Diagnose testen
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Setup mit geringer Bildhöhe testen
Wenn der Signal Ablauf funktioniert, dann die richtige Bildhöhe vorgeben
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Bei Zeilenkonfiguration "Interner Frequenz" entspricht der eingestellte Wert den aufgenommenen Zeilen pro Sekunde
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Bei Zeilenkonfiguration "Externer Drehgeber" muss das Verhältnis von Drehgebersignalen zu aufgenommenen Zeilen berechnet werden.
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Hierzu werden die Anzahl an Flanken pro Bildaufnahme mittels Drehgeber Diagnose auf Spur A ermittelt.
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Über das Verhältnis der Anzahl an Flanke zur gewünschten Zeilenzahl, kann der Drehgeber Teiler berechnet werden.
Warnung: Damit die Aufnahme immer beendet wird, muss die Bewegung länger als die Bildaufnahme der Kamera sein. Es wird eine Überlänge von mindesten 2% empfohlen.
Hinweis: Beispiel: Prüfung eines Runden Teiles. 360° entsprechen 180.000 Flanken.
Wunschauflösung: 8.000 Zeilen (2 Bilder mit je 4.000 Zeilen)
Drehgeberteiler: 180.000 / 8.000 = 22,5 -> Wird auf 23 aufgerundet
Retour gerechnet ergibt sich eine Auflösung von 180.000 / 23 = 7826 Zeilen pro 360°
Für die Prüfung wird ein überdrehen 15° empfohlen (=187.000 Impulse), damit die Bildaufnahme sicher abgeschlossen werden kann.
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Menü "Hauptmenü"
Das Hauptmenü beinhaltet Steuerungsfunktionen für das Einrichten und Testen der Kamera. Je nach Betriebsmodus der Kamera werden die Menüpunkte dynamisch freigeschaltet.
| Menü | Beschreibung | |
|---|---|---|
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Kontinuierlich | Startet eine kontinuierliche Bildaufnahme, indem ein Software Trigger nach dem anderen ausgelöst wird. Dadurch entsteht der Eindruck einen Live Bildes ohne das System mit zu vielen Bildern zu überlasten. |
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Software Trigger | Löst eine Einzelbild Aufnahme aus. |
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Konfiguration bearbeiten | Erlaubt das bearbeiten der Kamerakonfiguration. |
Menü "Aufnahme"
Hier werden die grundlegenden Bildaufnahme Einstellungen festgelegt.
| Steuerung | |||
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Freilauf |
Es werden kontinuierlich Bilder Stoß an Stoß aufgenommen. Hier ist besonders auf die Systemauslastung und Aufnahmefrequenz zu achten. |
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Einzelbild mit Software Trigger |
Nimmt ein einzelnes Bild per Software Trigger (Feldbus) auf. |
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Einzelbild mit Hardware Trigger |
Nimmt ein einzelnes Bild per Kamera-Hardware Eingang auf. |
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Mehrere Bilder mit Hardware Trigger |
Nimmt mehrere Bilder (>2) per Kamera-Hardware Trigger auf. Die Bilder werden kontinuierlich Stoß an Stoß aufgenommen. |
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Statusanzeige |
Bildzähler für die Diagnose der aufgenommenen Bilder. |
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| Bildeinstellungen | |||
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TDI Modus |
Aktiviert die Verarbeitung der zweiten Hardwarezeile zu einer Ausgabezeile. |
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Belichtungszeit |
Belichtungszeit in Millisekunden. Die Belichtungszeit limitiert die maximale Anzahl an Zeilen pro Sekunde. Wird diese Vorgabe überschritten, wird ein Bildaufnahmefehler ausgelöst. |
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Kontrast |
Kamera Kontrast (Sensor Gain) von 0 bis 1. Ein hoher Kontrast verstärkt das Sensorrauschen des Bildchips, aber hellt das Bild auf. |
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Helligkeit |
Kamera Helligkeit von 0 bis 1. Hebt die absolute Helligkeit des Bildes an. |
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Beleuchtung 1 |
Aktiviert die Beleuchtungsansteuerung während der Bildaufnahme. |
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Beleuchtung 2 |
Aktiviert die Beleuchtungsansteuerung während der Bildaufnahme. |
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| Pixel Binning | |||
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Horizontales Binning |
Berechnet aus mehreren horizontalen Pixeln einen neuen Pixel. |
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Vertikales Binning |
Berechnet aus mehreren vertikalen (Zeilen) Pixeln einen neuen Pixel. |
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Modus |
Berechnungsart bei aktivem Binning. |
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| Bild | |||
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Breite |
Anzahl der verwendeten Pixel entlang der Zeile (Kamera Sensorchip). |
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Horizontaler Offset |
Verschiebt den Beginn des Bildes entlang der Zeile von links nach rechts. Eine Verschiebung ist nur möglich, wenn vorher die Breite des Bildes verringert wurde. |
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Höhe |
Entspricht der Anzahl an aufzunehmenden Zeilen und wird mit der Zeilenkonfiguration synchronisiert. Maximale Höhe: 4068 Zeilen pro Bild. |
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Menü "Drehgeber"
Dieser Menüpunkt ist nur aktiv, wenn die Zeilen Aufnahme auf Drehgeber gestellt wurde.
| Hardware Konfiguration | |||
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Drehgeber |
Nur A Spur oder mit A + B Spur |
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Modus |
Position halten (Drehrichtung beachten) oder in alle Richtungen aufnehmen. |
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Drehrichtung |
Spur A liegt vor B oder Spur B liegt vor A. |
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Flanken |
Nur positive oder positive und negative Flanken auswerten. |
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Die intern generierte Drehgeberimpulse werden mittels Drehgeber Teiler in die Zeilenaufnahme Frequenz umgerechnet.
Hinweis: Der Drehgeber sollte so dimensioniert sein, dass pro Zeile mindestens 10 Impulse zur Umrechnung zur Verfügung stehen.
| Drehgeber Teiler | |||
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Drehgeber |
Es stehen zwei unterschiedliche Betriebsmodi für hohe und niedrige Eingangsfrequenzen zur Verfügung. Je nach Modi werden die Impulse zuerst multipliziert und danach dividiert. |
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Divisor |
Impulse werden mit dem Divisor dividiert. |
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Multiplikator |
Impulse werden mit dem Multiplikator multipliziert. |
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Frequenzteiler |
Gibt das prozentuale Verhältnis von Eingangsimpulsen und Zeilenfrequenz vor. Mit dieser Vorgabe wird der Frequenzteiler automatisch berechnet. |
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| Drehgeber Diagnose | |||
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Spur A |
Aktiviert den Impulse- / Flankenzähler für Spur A. |
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Spur B |
Aktiviert den Impulse- / Flankenzähler für Spur B. |
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Zähler |
Anzahl an gezählten Impulsen / Flanken für die ausgewählte Spur. Dient als Einrichthilfe und Testwerkzeug bei der Erstinbetriebnahme des Drehgebers. |
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Menü "Sonstiges"
| Hardware Trigger | |||
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Signal |
Verwendete Flanke des Triggersignales |
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Verzögerung |
Verzögerung des Triggersignales in Mikrosekunden (µs). |
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Entprellung |
Entprellungszeit des Triggersignales in Mikrosekunden (µs). |
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| Timeout | |||
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Bildtransport |
Timeout für Bildtransport in Millisekunden (ms) |
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